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UrzecksSide von Franz Urselmans Einwohnerliste 1823 Einwohnerliste 1823 Einwohnerliste 1855 Einwohnerliste 1855 Einwohnerliste 1892 Einwohnerliste 1892

  zur Kirche St. Petrus

Nach einem Kopiar im Staatsarchiv in Luxemburg schenkte ein gewisser Adelard der Kirche des hl. Petrus in Rindern im Februar des Jahres 751 Grundbesitz in Kellen und Finnelar (=Viller). Die Gründung der gleichfalls dem hl. Petrus geweihten Pfarrkirche zu Hommersum geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Zeit um 720 zurück, also die Zeit, in der Willibrordus in Rindern wirkte ( 739). Errichtet wurde diese Kirche als "Eigenkirche" auf dem Grund und Boden des alten fränkischen Hofes zu Humbersheim (später Hommersom- Hommersum), dem Haupthof der Mark. Vermutlich handelte es sich bei dieser ersten Kirche um ein in Holz ausgeführtes Bauwerk. Am 30. Sept. im Jahre 1118 übergab der Graf Gerhard von Geldern und Wassenberg die Kirche von "Humbersheim" als Dotationsgut dem Stift Wassenberg. Kurz nach 1200 finden wir die Herren von Reifferscheid und Malberg vom geldrischen Grafen als Lehnsträger mit dem Hommersumer Hof und dem damit verbundenen Patronatsrecht der Kirche belehnt. Herr Johann von Malberg- Reiferscheid verkaufte am 3. August 1291 mit Zustimmung des Herzogs den Hof sowie auch das kirchliche Patronatsrecht an das Kloster Graefenthal bei Asperden. Dieser Rechtszustand blieb erhalten bis zur Aufhebung des Klosters durch Napoleon im Jahre 1802. -Die alte, aus dem 12. Jh. stammende romanische Dorfkirche wurde im Jahre 1894 abgerissen und durch einen gotisierenden Neubau ersetzt. Nur der um 1460 errichtete gotische Chor blieb dabei erhalten.

das Dorf

Aus der Geschichte von

Hommersum

Das Dorf Hommersum zählt zu einen der frühen fränkischen Siedlungen im Gebiet von Niers und Kendel. Zahlreiche Bodenfunde, wie Urnen, Grabbeigaben, Stein- und Bronzebeile und andere Artefakte bestätigen dies. Ein weiterer Beweis für die frühe Dorfgründung sind einige vor- geschichtliche Motten, u.a. in unmittelbarer Nähe der Pfarrkirche gelegen sowie eine am Niersbogen in der Nähe der um 1790 leider abgebrochenen Wasserburg Haus Ham. Die Motte an der Kirche wurde im Jahre 1850 abgetragen. Die Motte an der Niers ist auch heute noch in gut erhaltenen Zustand. Ein römischer Heerweg, durchzog das Gemeindegebiet von Osten nach Westen und überquerte die Kendel mittels einer Furth am Yshövel, unmittelbar vor deren Mündung in die Niers. Von dort aus führte er der Niers entlang nach Gennep und weiter der Maas folgend bis zum Römerlager bei Mook. Den ersten schriftlichen Beweis auf das Dorf Hommersum gab es 1118. (Siehe nebenstehen- den Bericht.) Darum feiert das Dorf  Hommersum im Jahr 2018 sein 900 Jähriges bestehen, was zur Zeit noch in der Planung ist. Für die Familienforscher unter Euch habe ich das Kirchenbuch und einige Einwohnerlisten abgeschrieben und (aus Platzgründen teilweise) als PDF angehängt damit Ihr vergleichen könnt wer in Hommersum so lebte und arbeitete. Sie sind im Original natürlich umfangreicher als hier dargestellt. Darum wenn jemand dazu Fragen habt meldet euch kurz per Mail.
Einwohnerliste 1801 Einwohnerliste 1801 Kirchenbuch ab 1703 Kirchenbuch ab 1703
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das Dorf

Aus der Geschichte von Hommersum

Das Dorf Hommersum zählt zu einen der frühen fränkischen Siedlungen im Gebiet von Niers und Kendel. Zahlreiche Bodenfunde, wie Urnen, Grabbeigaben, Stein- und Bronzebeile und andere Artefakte bestätigen dies. Ein weiterer Beweis für die frühe Dorfgründung sind einige vor- geschichtliche Motten, u.a. in unmittelbarer Nähe der Pfarrkirche gelegen sowie eine am Niersbogen in der Nähe der um 1790 leider abgebrochenen Wasserburg Haus Ham. Die Motte an der Kirche wurde im Jahre 1850 abgetragen. Die Motte an der Niers ist auch heute noch in gut erhaltenen Zustand. Ein römischer Heerweg, durchzog das Gemeindegebiet von Osten nach Westen und überquerte die Kendel mittels einer Furth am Yshövel, unmittelbar vor deren Mündung in die Niers. Von dort aus führte er der Niers entlang nach Gennep und weiter der Maas folgend bis zum Römerlager bei Mook. Den ersten schriftlichen Beweis auf das Dorf Hommersum gab es 1118. (Siehe nebenstehen-den Bericht.) Darum feiert das Dorf  Hommersum im Jahr 2018 sein 900 Jähriges bestehen, was zur Zeit noch in der Planung ist. Für die Familienforscher unter Euch habe ich das Kirchenbuch und einige Einwohnerlisten abgeschrieben und (aus Platzgründen teilweise) als PDF angehängt damit Ihr vergleichen könnt wer in Hommersum so lebte und arbeitete. Sie sind im Original natürlich umfangreicher als hier dargestellt. Darum wenn jemand dazu Fragen habt meldet euch kurz per Mail.

  zur Kirche St. Petrus

Nach einem Kopiar im Staatsarchiv in Luxemburg schenkte ein gewisser Adelard der Kirche des hl. Petrus in Rindern im Februar des Jahres 751 Grundbesitz in Kellen und Finnelar (=Viller). Die Gründung der gleichfalls dem hl. Petrus geweihten Pfarrkirche zu Hommersum geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Zeit um 720 zurück, also die Zeit, in der Willibrordus in Rindern wirkte ( 739). Errichtet wurde diese Kirche als "Eigenkirche" auf dem Grund und Boden des alten fränkischen Hofes zu Humbersheim (später Hommersom- Hommersum), dem Haupthof der Mark. Vermutlich handelte es sich bei dieser ersten Kirche um ein in Holz ausgeführtes Bauwerk. Am 30. Sept. im Jahre 1118 übergab der Graf Gerhard von Geldern und Wassenberg die Kirche von "Humbersheim" als Dotationsgut dem Stift Wassenberg. Kurz nach 1200 finden wir die Herren von Reifferscheid und Malberg vom geldrischen Grafen als Lehnsträger mit dem Hommersumer Hof und dem damit verbundenen Patronatsrecht der Kirche belehnt. Herr Johann von Malberg-Reiferscheid verkaufte am 3. August 1291 mit Zustimmung des Herzogs den Hof sowie auch das kirchliche Patronatsrecht an das Kloster Graefenthal bei Asperden. Dieser Rechtszustand blieb erhalten bis zur Aufhebung des Klosters durch Napoleon im Jahre 1802. -Die alte, aus dem 12. Jh. stammende romanische Dorfkirche wurde im Jahre 1894 abgerissen und durch einen gotisierenden Neubau ersetzt. Nur der um 1460 errichtete gotische Chor blieb dabei erhalten.